Das Programm PREMIERE
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Das Programm PREMIERE

Der Universität für angewandte Kunst ist es gelungen ein Karriereförderungsprogramm für ihre Absolventinnen als zu etablieren.
Mit Premiere wurde erstmals in Österreich ein Vorhaben unterstützt angehenden Künstlerinnen, Architektinnen, Graphikerinnen oder Restauratorinnen den Berufseinstieg und die berufliche Existenzgründung zu ermöglichen und erleichtern. Die Palette reichte hier von berufsbezogenen Finanzierungen von Infrastruktur wie spezifische Computerprogramme oder technische Geräte.
Genauere Informationen zu den jeweiligen Vorhaben finden Sie bei den jeweiligen Stipendiatinnen. Begleitend zu den Stipendien wurden spezifisch abgestimmte Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung angeboten deren Absolvierung innerhalb eines Jahres verpflichtend war. Grundkenntnisse wurden in Seminaren zu Verwertungs-, Urheber- und Steuerrecht, Fundraising und Sponsoring, Public Relation und English for Arts vermittelt. Mit der Verbindung von möglichst spezifischer individueller Karriereförderung einerseits und Aus- und Weiterbildung andererseits wurde hier ein innovativer Weg im Bereich Stipendien beschritten. Das vorrangige Ziel von PREMIERE war die Begleitung beim künstlerischen Berufseinstieg, diesen Berufseinstieg zu professionalisieren, um auf diese Weise eine Verstetigung künstlerischer Karrieren zu erreichen. Die Ergebnisse zeigen, dass dies in den meisten Fällen gelungen ist.

Von den im Jahr 200-PREMIERE 1 insgesamt (inklusive Lehramtsstudentinnen) 201 in Frage kommenden Absolventinnen der Angewandten haben sich im Jahr 2002 53 beworben, was als großer Aktivierungserfolg angesehen werden kann. An der Ausschreibung für PREMIERE 2 haben von den insgesamt 184 teilnahmeberechtigten Absolventinnen 60 eine Bewerbung eingereicht. Bei Premiere 1 und 2 wurden jeweils 13 Frauen ausgewählt. Insgesamt haben 26 Stipendiatinnen an dem Programm teilgenommen, wobei jeweils zwei Teams (zwei Personen) beteiligt waren. Das auszuzahlende Stipendium betrug pro Person € 7.000.-. Antragsberechtigt waren Absolventinnen der Universität für angewandte Kunst, deren Studienabschluss nicht länger als zwei Jahre vor der Einreichung zurücklag.

Finanziert wurde das zunächst zwei Jahre dauernde Pilotprojekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (EU) und des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Es ist zu hoffen, dass das überaus erfolgreiche Programm PREMIERE als dauerhafte Stipendienform übernommen wird.